Flugboothäfen |
| zuletzt bearbeitet am 20.07.2009 |
Ehemalige Flugboot-Häfen:
Das Rantumer Becken (Sylt)
Das Rantumer Becken als Teil der Insel Sylt wurde 1936/37 als Wasserfläche für Flugboote angelegt. Dazu wurde der große Watt-Bereich von Westerland bis Rantum im weiten Bogen eingedeicht. Heute ist es ein Vogelschutzgebiet. Da man es zu Fuß oder mit dem Fahrrad umrunden kann (der Deich hat einen guten Weg), kann man sich gut vorstellen, wie es einmal gedacht war.
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| Rantumer Becken, Südwest-Blick | Rantumer Becken, West-Blick | Rantumer Becken, Nordwest-Blick |
Der Lister Hafen bis zum
Ellenbogen (Sylt)
In List sieht man am Hafen immer noch Reste der Flugbootanlage aus der Zeit 1936-1945. Das gesamte Areal von der neuen Markthalle (Gosch) über den Parkplatz bis hin zum neuen Erlebniszentrum Naturgewalten und darüber hinaus war Parkplatz für Flugboote. Am deutlichsten sieht man dies an der flach ins Wasser laufenden Rampe neben der "Alten Bootshalle", dem Gosch Restaurant. Hinter dem Erlebniszentrum Naturgewalten sieht man am Strand die unterspülten Betonplatten des alten Rollfelds auf dem Strand liegen.
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| Flugboot Canadair (Techn. Museum Speyer 2008) | List (Sylt): Rampe für Flugboote von vor 1945 | List (Sylt): Rampe für Flugboote von vor 1945 |
| Landendes Flugboot Canadair 2009 auf Mallorca | Landendes Flugboot Canadair 2009 auf Mallorca | Landendes Flugboot Canadair 2009 auf Mallorca |
| Landendes Flugboot Canadair 2009 auf Mallorca | Landendes Flugboot Canadair 2009 auf Mallorca | Landendes Flugboot Canadair 2009 auf Mallorca |
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| Altes Flugboot, Foto 2009 ( |
Altes Flugboot, Foto 2009 ( |
Das jetzige Flugzeugwerk Airbus in Hamburg-Finkenwerden war damals Fabrik bzw. Werft für Flugboote. Die Elbe bei Finkenwerder/Blankenese diente als Start- und Landebahn in Hamburg.
Die Trave am Privall bei Lübeck war ein bedeutender Flugboothafen. Hier lag auch die berühmte Dornier Do-X mit ihren 12 Motoren.
Der Schaalsee in Mecklenburg bei Zarrentin diente 1945 als "Parkplatz" für große Flugboote, die Hamburger und anderen Nazi-Größen als Fluchtmittel dienen sollten. Dann versenkte aber ein britischer Militärflieger aus der Luft die gesamte Flotte. So müssten heute noch am Grund des Schaalsees Flugboote liegen.
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