Frauen und die MINT-Fächer |
| zuletzt bearbeitet am
28.03.2010 |
Physik ist auch ein Fach für Mädchen
Wir brauchen auch Ingenieurinnen und Physiklehrerinnen !
Hier werden Ansätze und Konzepte gesammelt, um den Mädchen die Physik in der Schule nicht zu verderben. Dabei wird in der Regel auf Koedukation weiterhin Wert gelegt, jedoch sind auch getrennte Kurse für bestimmte Aspekte sinnvoll.
Zur Zeit sind zu wenige Frauen in der Physik tätig. Schon in der Schule wenden sich viele Mädchen nicht der Physik zu, sie halten Physik nicht für attraktiv. Das bedeutet einen enormen Verlust an intelligenten Menschen, die die Physik damit den anderen überlassen. So sind momentan in Deutschland ca. 90% der Physiker männlich ( Info ).
News: Anfang 2005 ist eine gewisse Trendwende zu verzeichnen.
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| Frauen in die technischen Studiengänge |
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| 13.9.2010 - 30.6.2011 |
Terminsache |
PRO TECHNICALE - Technik und Netzwerkbildung
Studienvorbereitendes technisches Jahr für Abiturientinnen
Luft- und Raumfahrt + Alternative Technologien
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Selbsteinschätzungstest zur Studienwahl unter www.selfassessment.uni-nordverbund.de |
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Bewerbungstraining für Mädchen: LizzyNet
Fünf Mythen über Mädchen in den Naturwissenschaften
1. Mythos: Von der Einschulung an sind die meisten Mädchen weniger an Naturwissenschaften interessiert als Jungen.
2. Mythos: Unterrichtsveränderungen, die bewirken sollen, dass sich Mädchen mehr für NTIM (Naturwissenschaften, Technik, Ingenieurswissenschaften und Mathematik) interessieren, bergen das Risiko, die Jungen zu verprellen.
3. Mythos: Lehrer/innen der Naturwissenschaften und der Mathematik sind nicht mehr voreingenommen gegenüber ihren männlichen Schülern.
4. Mythos: Wenn Mädchen einfach nicht an Naturwissenschaften interessiert sind, können Eltern nicht viel tun, um sie zu motivieren.
5. Mythos: Auf Universitätsniveau birgt eine Änderung des NTIM-Curriculums das Risiko, wichtige "friss oder stirb"-Kursanteile zu verwässern.
Die Punkte habe ich Ihnen einmal übersetzt. Bitte lesen Sie die Erläuterungen dazu auf Englisch:
(K-12 education steht für Kindergarten bis Jahrgang 12).
National Science Foundation Back to School 2007: Five Myths About Girls and Science
NSF’s Research on Gender in Science and Engineering (GSE) program has published five myths about girls and science:
Read more, including the reality behind the myths, at NSF's website.
www.nsf.gov/news/news_summ.jsp?cntn_id=109939
STEM fields, Science, Technology, Engineering, and Mathematics, collectively considered core technological underpinnings of an advanced society
http://en.wikipedia.org/wiki/STEM_fields
Schnupperstudien speziell für Mädchen der Sekundarstufe II:
LizzyNet und Fachhochschule Lübeck
Prokekt TECHNIK DUO Hamburg www.technikduo.de
Ein Mentoring-Programm für junge Frauen auf zukunftsorientierten technischen Berufswegen
Seiten für Frauen in der Physik: www.physikerin.de
Ansprechpartnerin für den Girls' Day am DESY Hamburg:
Frau Sylvie Lefay - Gleichstellungsbeauftragte
Tel. : 040-8998-1830, email : sylvie.lefay@desy.de
Sekretariat der DESY Gleichstellungsbeauftragte
Frau Gabriele Hofmann
Tel. : 040-8998-1831, email : garbriele.hofmann@desy.de
Vertretung der DESY Gleichstellungsbeauftragte: Frau Dr. Karin Daum (Physikerin) Uni Wuppertal
Hier sollen Aspekte der Physik gesammelt werden, die bisher im Physikunterricht vielleicht hier und dort etwas vernachlässigt werden und speziell für Mädchen interessant sein könnten.
Wir sind sehr an Kommentaren und Verbesserungsvorschlägen interessiert: Email.
Themen, die Mädchen besonders interessieren könnten (Diese Aspekte stehen zur Diskussion):
- Physik ist nicht nur Technik!
- Chemie und Physik: Ist Chemie angewandte Physik?
- Biologie und Physik: Wie hängt das zusammen?
- Leben ohne Physik geht nicht.
- Medizin und Physik:
- Ist das biologische Leben Chemie und damit Physik oder mehr?
- Physikalische Methoden der Diagnostik und Therapie in der Medizin
- Leben retten ist oft nur mit Physik möglich.
- Religion, Ethik, Weltbild des Menschen: Hat Evas "Apfel der Erkenntnis" etwas mit Naturwissenschaften wie Physik zu tun?
- Astronomie und Weltbild: Die Sterne und der Weltraum
Teilchenphysik und Weltbild: Neue Erklärungskonzepte für Quarks, Strings und das Vacuum (Raumzeit).
- Mathematik in der Physik: Physik ist logisch.
- Verantwortung der Wissenschaft: Muss man Wissenschaftler steuern?
- Aspekte der Zukunft, Nachhaltige Entwicklung
- Das Leben als Vorbild für die Technik: Bionik und Biomimese
- Technische Anwendungen der Physik in kritischer Sicht: Was bringen sie mit sich?
Mögliche Rollen im Unterricht, die auf Unterrichtserfahrung beruhen und zu diskutieren sind:
(Es handelt sich hier noch um ein erstes Brainstorming)
Mädchen
...sind oft gute Theoretiker, haben oft besser durchdachte Konzepte bei Aufbauten und Versuchsanordnungen, können Evaluatoren für Ideen und Versuchsaufbauten der Jungen sein, haben oft Gesamtsicht der Dinge besser im Blickfeld, hinterfragen eher den Sinn und Zweck, die sinnvolle Anwendung, die sozialen Komponenten, thematisieren die Verantwortung, die Ethik, Werte, Aspekte der Zukunft, das kann fruchtbare Diskussionen dieser Aspekte mit den Jungen ergeben.
Jungen
...starten anfänglich schneller im praktischen Experimentieren durch. Sie sind oft die "Forscher, Ideenlieferanten, Erfinder", besitzen oft mehr Spieltrieb, interessieren sich oft mehr für Technik, Innovation, lieben schnelles Basteln (nicht immer durchdacht), das kann fruchtbare Diskussionen dieser Aspekte mit den Mädchen ergeben.
Lehrkraft (Aufgaben)
...geschicktes Management der Stärken und Rollen der Geschlechter, zeitweiliger Rollentausch zur Bereicherung der Sichtweisen, gemeinsame zu vergleichende Aufgaben müssen bleiben, keine Bevorzugung oder Diskriminierung, auch nicht versteckt / subtil
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 (January 2003)
Astronaut Joan E. Higginbotham,
STS-116 mission specialist
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pdf-Dokumente zum Herunterladen:
Interessante Links:
National Science Foundation Back to School 2007: Five Myths About Girls and Science
NSF’s Research on Gender in Science and Engineering (GSE) program has published five myths about girls and science:
1. From the time they start school, most girls are less interested in science than boys are.
2. Classroom interventions that work to increase girls' interest in STEM run the risk of turning off the boys.
3. Science and math teachers are no longer biased toward their male students.
4. When girls just aren't interested in science, parents can't do much to motivate them.
5. At the college level, changing the STEM curriculum runs the risk of watering down important "sink or swim" coursework.
Read more, including the reality behind the myths, at NSF's website.
www.nsf.gov/news/news_summ.jsp?cntn_id=109939
STEM fields, Science, Technology, Engineering, and Mathematics, collectively considered core technological underpinnings of an advanced society
http://en.wikipedia.org/wiki/STEM_fields
- Spezielle Physikexperimente zum Thema: www.mgh.schulnetz.hamm.de/projekte/physikag/physikversuche01.php3
- Internetseiten "LISE" zum Thema Mädchen und Physikunterricht
Frau Dr. Helga Stadler von der Universität Wien arbeitet am Institut für Theoretische Physik der Universität Wien. Die Physikerin befasst sich seit Jahren mit Gender-Aspekten im naturwissenschaftlichen Unterricht. Ihre Dissertation (2005) trägt den Titel "Physikunterricht unter dem Gender-Aspekt". Frau Dr. Stadler ist auch Initiatorin der Internetplattform LISE. Seit 1997 informiert die Website zu Themen des geschlechtsspezifischen Unterrichts und soll Schülerinnen für Physik und Technik begeistern.
http://lise.univie.ac.at/index1.html
Artikel zu ihrer Arbeit (pdf)
Quelle
- Das Genderzentrum TU Carolo-Wilhelmina, Braunschweig www.genderzentrum.de
- Seiten für Frauen in der Physik: www.physikerin.de
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The National Science Foundation (NSF) has published a new resource for teachers and others that provides examples of creative ways to explore science and technology and examples of successful inquiry-based learning techniques. New Formulas for America's Workforce: Girls in Science and Engineering catalogs the methodology and results of more than 200 NSF grants since 1993. Judith A. Ramaley, head of NSF's Directorate for Education and Human Resources, says, "This is a perfect back-to-school tool for those teachers who want to see how research has identified hands-on learning that works. The book is full of ideas, contacts, and research that makes it an essential element in the toolkit of every educator between the kindergarten and college undergraduate levels." The book is available FREE in both print and electronic formats; printed copies may be ordered on the web. Use document numbers NSF 03-207 for the print version and NSF 03-208 for the compact disk version.
A PDF version may be downloaded.
- Girls Day www.girls-day.de
- Bericht Uni Augsburg aus 2002
- Programm Physikzentrum Bad Honnef 15.-17.8.2001
- Mädchenförderung allgemein
- LizzyNet - die Community für Mädchen und junge Frauen von Schulen ans Netz e.V.
- Neuer Bericht über Stellung von Wissenschaftlerinnen in MOEL
- BMBF fördert Roboterprojekt für Mädchen und Frauen
- Mentorinnen-Netzwerk zur Gewinnung von Schülerinnen für technisch-naturwissenschaftliche Studiengänge: Ada-Lovelace-Projekt
- Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung www.cews.org/cews/index.php
- http://www.gender-mainstreaming.net
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UNICEF Mädchenseite (engl.)
- Teens ans Netz
- Frauen in Forschung und Lehre http://www.blk-bonn.de
Mit dem neuen Bund-Länder-Programm "Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre" soll vor allem die Beteiligung von Frauen an Professuren deutlich erhöht werden. Zielmarke bis 2005 ist die Erreichung eines Frauenanteils von 20%. Über eine finanzielle Förderung durch das BMBF hinaus wurde eine Vereinbarung mit den Bundesländern getroffen, nach der mindestens 40% der frei werdenden Stellen durch Frauen besetzt werden sollen.
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Contributions of 20th Century women to physics
- 20.10.2005 Bulmahn: "Erfolgsweg für Frauen an den deutschen Hochschulen muss weiter ausgebaut werden"
BMBF-Langzzeitstudie: Erstmals mehr Studienanfängerinnen an den Hochschulen
"Frauen in Deutschland waren noch niemals zuvor so gut ausgebildet wie heute." Das erklärte Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn anlässlich der Präsentation der Langzeitstudie "Frauen im Studium" in Berlin. Die Studie wird seit 1983 von der soziologischen Fakultät der Universität Konstanz im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) umgesetzt. Danach ist der Anteil der weiblichen Studienanfängerinnen erstmals höher als der Anteil der Männer. Im Wintersemester 2003/2004 stieg der Anteil der Studienanfängerinnen auf rund 50 Prozent. Die Untersuchung, bei der 33.000 Studentinnen befragt wurden, ergab weiterhin, dass weibliche Studierende ihr Studium effizienter als ihre männlichen Kommilitonen anlegen. Daraus folgen eine niedrigere Abbruchquote und ein schnelleres Studium.
"Das sind Ergebnisse einer konsequenten Politik, die sich die Chancengleichheit von Männern und Frauen zum klaren Ziel gemacht hat. Dieser Erfolgsweg kann und darf zukünftig nicht umgekehrt werden", erklärte Bulmahn. Die Bundesministerin wies auf zahlreiche Anstrengungen hin, die darauf gerichtet seien, mehr Frauen für Spitzenpositionen in Wissenschaft und Forschung zu gewinnen. So sei das Fachprogramm Chancengleichheit des Hochschul- und Wissenschaftsprogramms mit 30 Millionen Euro jährlich von Bund und Ländern ausgestattet worden: "Hier werden insbesondere hochqualifizierte Frauen unterstützt, die sich für eine Professur vorbereiten. Ferner geht es darum, den Anteil von Frauen in naturwissenschaftlichen und technischen Studiengängen zu steigern." Das Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung (CEWS, Bonn) trage als Informations-, Service- und Koordinationszentrum zur wissenschaftlichen Karriere von Frauen bei.
Die gegenwärtigen Reformen des deutschen Hochschulsystems beurteilen die weiblichen Studierenden in der Langzeitstudie positiver als die männlichen Studierenden. So ist die Akzeptanz der neuen Bachelor- und Master-Studiengänge bei den Studentinnen höher.
Studentinnen fordern einen größeren Praxisbezug an der Universität, gute Betreuung und eine bessere Vermittlung für den Arbeitsmarkt. Diese Wünsche werden von den Frauen häufiger als von Männern geäußert, so die Langzeitstudie. Die Gründe für die Aufnahme eines Studiums haben sich zwischen Studentinnen und Studenten in den letzten Jahren angepasst. Studentinnen und Studenten erhoffen sich gleichermaßen eine gute fachliche und wissenschaftliche Hochschulausbildung, die später bessere Berufschancen eröffnet. Der Anteil derjenigen, die durch ihren Hochschulabschluss zu gesellschaftlichen Verbesserungen beitragen möchten, ist jedoch bei den weiblichen Studentinnen höher.
Neben den erfreulichen Entwicklungen weist die Studie jedoch auf weiterhin bestehende Probleme für weibliche Studierende hin. So ist die Fachwahl der Studentinnen nach wie vor traditionell geprägt. Der Anteil der Studentinnen in den Geisteswissenschaften bleibt sehr hoch, wohingegen die Studentinnen-Quote in einzelnen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Studiengängen bei 20 Prozent stagniert.
Nachholbedarf weist die Studie bezüglich der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchs auf. Zwar formulieren Studentinnen und Studenten genau so häufig das Ziel, nach dem Studium promovieren zu wollen, doch lediglich 38 Prozent der Frauen erhalten daraufhin auch die Möglichkeit zu einer Promotion. Gründe dafür scheinen, so die Konstanzer Studie, die seltenere Tätigkeit als studentische Hilfskraft oder Tutorin, die zukünftigen Arbeitsbedingungen an den Hochschulen sowie die noch nicht ausreichende Unterstützung durch die Professorinnen und Professoren zu sein.
Insgesamt schätzen Frauen auch ihre Berufschancen nach dem Studium erheblich schlechter als Studenten ein. Studentinnen mit Kindern haben es nach eigenen Angaben deutlich schwerer im Studium.
Bulmahn: "Studentinnen sind von einem zügigen Studium und von einem guten Abschluss überzeugt und wollen diese Ziele konsequenter als ihre Kommilitonen verwirklichen. Dabei sollten sie noch intensiver als bisher durch die Professorinnen und Professoren unterstützt werden. Einrichtungen für Kinderbetreuung an den Hochschulen müssen noch selbstverständlicher werden."
Die Druckversion dieser Pressemitteilung finden Sie hier als PDF-Datei.
Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung www.cews.org/cews/index.php