Handy (Mobiltelefon)
Funktelefon am Festnetz (digital DECT)
WLAN - WIFI
zuletzt bearbeitet am
28.03.2009
Dies ist eine wachsende Sammlung an Material zum Thema Funknetze und Gesundheit. Es geht um Elektrosmog, EM-Strahlung, Mikrowellenbelastung, hauptsächlich durch moderne Kommunikationstechniken, die wir alle mehr oder weniger verkraften müssen.
Neuigkeiten:
Die Belastung durch elektromagnetische Strahlung erhöht nach einer neuen EU-Studie prinzipiell das Risiko für Hirntumore, denn es wurde nachgewiesen, dass dadurch DNS-Stränge brechen können (einfache und doppelte Strangbrüche der Helix). (REFLEX-Studie 2000-2004).
Detaillierte Informationen und Einschätzungen aus Österreich unter www.mikrowellensmog.info.
Empfehlungen für den Gebrauch digitaler Mobiltelefone:
- Kinder unter 8 Jahren sollten keine Handys benutzen (Richtlinie aus England).
Bei guten Funkverbindungen regelt jedes Handy die Leistung auf 1% bis 10% herunter. Bei schlechter Verbindung sendet es unter Vollast.
- Beim Telefonieren sollte man immer für guten Empfang sorgen und das Wählen abwarten, bevor man das Gerät an den Kopf hält, denn der Verbindungsaufbau findet mit voller Sendeleistung statt.
- Nie die Antenne im Oberteil des Geräts mit der Hand abdecken.
- Besser nicht im Auto oder Zug telefonieren.
- Auf dem Lande ist das Telefonieren schädlicher als in der Stadt, weil die Funktürme in der Regel weiter entfernt sind und die Handys mit höherer Leistung senden.
- Beim Telefonieren im Gebäude einen Ort mit möglichst gutem Empfang suchen, vielleicht am Fenster.
- Handy ausschalten, wenn es nicht benötigt wird.
- Eingeschaltetes Handy nicht lange nah am Körper tragen, es sendet von Zeit zu Zeit mit Vollast, um sich im Funklnetz zu melden. Abgeschirmte Taschen können nützen.
- Möglichst immer mit Headset telefonieren (größerer Abstand bedeutet weniger Strahlung im Ohr und im Gehirn!)
Bei digitalen DECT Funktelefonen am Festnetz ist die Strahlenbelastung noch größer: Die Station sendet laufend digitale Signale mit hoher Leistung, auch wenn kein Anruf erfolgt. Digitale Sendeimpulse sind bedenklich, weil sie eine hohe Sendeleistung auf kurze Momente konzentrieren und wirken wie eine große Zahl verschiedenster Frequenzen (siehe Fourieranalyse). Analoge Geräte nach der CT1+ Norm sind unbedenklicher. Neue Geräte sind z.T. verbessert.
- Hier gelten ähnliche Regeln wie für Handys, nur regelt die Leistung nicht herunter und die Station sendet immer. Das macht den Schutz schwierig. Neue Geräte sind z.T. verbessert.
Daten für Deutschland (Stand: Juli 2005, Quelle: Kieler Nachrichten):
54,6 Millionen Festnetzkunden
71,3 Millionen Mobilfunkkunden
Broschüre "Tipps zum Umgang mit Handys..."
der Behörde für Umwelt und Gesundheit, Hamburg
Amt für Gesundheit und Verbraucherschutz / G25
Adolph-Schönfelder Str. 5, 22083 Hamburg
Das belastet und in unserem modernen Leben (rot sind hochfrequente Felder)
Schleichend und/oder je nach Nutzung
- Fremde Handys (Mobiltelefone), vor allem in Fahrzeugen und Räumen
- Mobile Festnetzapparate (DECT)
- Stationen mobiler Festnetzapparate (DECT)
- Funkantennen für Handy-Netze (GSM)
- Funkantennen für UMTS mobil
- WLAN-Netze
- Große Transformatoren in Wohnnähe
- Höchstspannungsleitungen
- Netzteile, Trafos
- Schaltnetzteile
- Energiesparlampen
- Dimmer
- Fernsehgeräte und Monitore, auch Flachbildschirme
- Starke Motoren
Mehr oder weniger regelmäßig
- Eigenes Handy, vor allem in Fahrzeugen und Räumen und bei schlechtem Empfang und dicht am Ohr/Kopf/Herz
-
- Eigener mobiler Festnetzapparat (DECT)
- Eigene Station des mobilen Festnetzapparats (DECT)
- WLAN am eigenen Gerät
- Abstrahlung der Elektronik vom PC, mehr noch vom Laptop-Computer sowie u.U. den Kabeln und Peripherien
- Elektrische Rasierapparate, die nicht mit Akku funktionieren und laut brummen
- Haarfön
- Mikrowelle in der Küche (vor allem bei Defekten)
- Radarquellen (Flughäfen, Schiffe, Militär)
Selten, aber z.T. intensiv
- Kernresonanz-Untersuchungen, MRT, NMR
- Große Funk-Sendeantennen unterschiedlicher Zwecke
- Große Radar-Sendeantennen unterschiedlicher Zwecke
Links zum Thema: