Kraftwerksbesichtigungen im Raum Hamburg

zuletzt bearbeitet am 11.03.2007

Vattenfall
Kraftwerksführungen in Hamburg

in Hamburg öffnen die Heizkraftwerke Wedel und Tiefstack sowie das Heizwerk Hafencity ihre Tore. Die Besichtigungstermine können Sie telefonisch oder per E-Mail individuell abstimmen. Eine Besichtigung mit Erläuterungen rund um das Thema Energie dauert ca. 3 Stunden.
Aufgrund der großen Nachfrage wären Anmeldungen 2 Monate vorher empfehlenswert.

Siehe die Schulbroschüre (pdf 800kB)

Anmeldungen und Antworten auf allgemeine Fragen zum Thema gibt es bei:
Sabine Tolmin, Telefon: 040 6396-6226, Telefax: 040 6396-6227
www.vattenfall.de/www/vf/vf_de/225583xberx/226817engag/227777schul/227807besic/index.jsp?WT.ac=content

www.vattenfall.de/www/vf/vf_de/225583xberx/228227umwel/228407klima/228467effiz/228497kraft/index.jsp


Kraft-Wärme- Kopplungsanlagen
Voraussetzung für die gemeinsame Erzeugung von Strom und Wärme in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen ist ein Markt mit vielen Abnehmern für Strom und Wärme. Ballungsräume wie Berlin und Hamburg sind deswegen optimale Standorte für die KWK-Anlagen.
Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) bezeichnet die gleichzeitige Erzeugung von Strom und Wärme in einem kombinierten Prozess. Bei alleiniger Stromerzeugung geben Kraftwerke die nicht für den Antrieb der Turbinen nutzbare Energie des Dampfs als Wärme über das Kühlwasser in Flüsse oder über Kühltürme an die Umwelt ab.

Im Gegensatz hierzu wird bei der Kraft-Wärme-Kopplung ein Teil der Energie des erzeugten Dampfs zur Stromerzeugung verwendet und der andere Teil als Wärme an die Industrie oder Haushalte geliefert, so dass möglichst wenig Wärme ungenutzt an die Umwelt abgegeben wird. Der Einsatz von Brennstoffen und anderen Ressourcen wird auf diese Weise auf ein Mindestmaß reduziert. Im gleichen Maß werden die CO2-Emissionen verringert: Das ist Klimaschutz auf höchstem technischen und wirtschaftlichen Niveau.

Wärmeerzeugung in Berlin und Hamburg
Bei den Vattenfall-Anlagen in Hamburg und Berlin, die vorrangig der Wärmeversorgung dienen und die in ihrer Leistung an den lokalen Wärmebedarf angepasst sind, werden Brennstoffausnutzungsgrade von bis zu 90 Prozent erreicht. Vattenfall Europe betreibt in Berlin und Hamburg zwei der größten Fernwärmenetze in Westeuropa mit einer Gesamtlänge von mehr als 2.230 Kilometern. Der Anteil am Wärmemarkt liegt in Hamburg bei 18 und in Berlin bei 27 Prozent. Vattenfall trägt damit erheblich dazu bei, die Emission von Luftschadstoffen in Ballungsgebieten zu senken.

Vattenfall Wärme Hamburg
Tel.: 040 6396-3400
Fax: 040 6396-3213

Vattenfall Umweltschutz
Tel.: 030 8182-2401


Ein Biomassekraftwerk kann mitten in Hamburg-Bahrenfeld besichtigt werden.
Mehr unter: www.en-online.de/source/code/visitor_en/news2.asp?Objekt=2009

Das vollautomatisierte Steinway-Kraftwerk
Elmshorner Delegation besichtigte in Hamburg ein Biomassekraftwerk und die weltberühmten Konzert-Flügel

Von Ulrich Lhotzky-Knebusch
Elmshorn/Hamburg. Seit 25 Jahren gibt es mitten in Hamburg-Bahrenfeld ein Kraftwerk. Hier verbrennt Steinway wertvolles Holz, was aus der Produktion der berühmten Flügel als Abfallprodukt anfällt. Eine Delegation der Elmshorner Selbstverwaltung und der Elmshorner Stadtwerke besichtigte dieses Kraftwerk.
Zur Besichtigung hatten die Stadtwerke Elmshorn eingeladen. Dies geschah vor dem Hintergrund des geplanten Biomassekraftwerkes im Elmshorner Hafen. CDU, SPD und FDP schickten ihre Vertreter, die WGE/Die Grünen fehlten. Die Politiker sollten sich vor ihrer Diskussion am "grünen Tisch" ein Bild von einem Biomassekraftwerk vor Ort machen. Als angenehmen und interessanten Nebeneffekt betrachteten die Besucher die Führung durch den Hamburger Betrieb des weltberühmten Flügelherstellers.
In dem Kraftwerk verbrennen die Betreiber jährlich rund 3000 Festmeter unbehandeltes Holz. Es steht auf dem Innenhof des Unternehmens. Zu sehen sind von der Außenanlage ein Silo sowie einige größere Rohre für eine Späneabsauganlage und Leitungen zu den Produktionsstätten. Der Schornstein ist 52 Meter hoch. Außerdem gibt es ein Gebäude, in dem sich die Kesselanlage befindet. Sie wurde vor etwa zehn Jahren erneuert.
Auffallend ist die Sauberheit. Außerdem sind weit und breit keine Arbeiter zu sehen.
Das zu verbrennende Holz wird geschreddert, lagert im Silo und wird auf Abruf dem Kessel zugeführt. Alles erfolgt innerhalb eines geschlossenen Systems. Weder sind außergewöhnliche Gerüche noch Lärm zu registrieren. Die Luft wird nicht verschmutzt.
Die Besucher erfahren, dass es seitens der Nachbarschaft in den vergangenen Jahren keinerlei Beschwerden gab.
Auch wenn das Steinway-Kraftwerk wesentlich kleiner als das geplante Biomassekraftwerk am Hafen ist, so ist es von Grund auf identisch mit dem in der Planung befindlichen Biomassekraftwerk.
Aus dem Verbrennungsprozess entsteht eine nur sehr geringe Menge Staub. Dieser "rutscht" automatisch in Müllcontainer.
Auffallend ist: Weder im Umfeld des Kraftwerkes noch im Kesselhaus gibt es einen oder mehrere Arbeitnehmer. Die vollautomatisierte Anlage wird einmal wöchentlich von einem Mitarbeiter überprüft, das war's dann.
Nach der Kraftwerksbesichtigung kommt der Gang durch den 150 Jahre alten Steinway-Betrieb. Heinrich Engelhard Steinweg, 1797 in Wolfshagen geboren, gründete Steinway & Sons 1853 in New York. Mit der Entwicklung von 113 Patenten gilt das Unternehmen als Begründer des modernen Klavierbaues.
http://www.en-online.de/source/code/visitor_en/news2.asp?Objekt=2009


Falls Sie das Ganze mit einem Ausflug in die Lausitz verbinden möchten/können, würde sich das Kohle-Kraftwerk Schwarze Pumpe anbieten. Die Junge Presse Hamburg hat zu Beginn der Herbstferien bereits eine Fahrt für Hamburger Schülerzeitungsredakteure in die Lausitz angeboten, so dass Sie bei Interesse dort auch fragen könnten, wie es so war…
Zum Angebot in der Lausitz gelangen Sie hier:
www.belocal.de/artikel/52156,32657,2,0/kraftwerk_schwarze_pumpe,1.html
Recherchefahrt in die Lausitz

Vom 12. bis 14. Oktober veranstaltet die jphh in Kooperation mit Vattenfall eine Recherchefahrt in die Lausitz. Wir wollen gemeinsam mit euch Braunkohlekraftwerke der Gegend besichtigen, innovative Ideen zu einem CO2-freien Kraftwerk diskutieren, das am Standort “Schwarze Pumpe” 2008 in Betrieb gehen wird - und auch kontroverse Diskussionen führen. 1990 wurde beispielsweise das Dorf Haidemühl/Sellesen samt Kirche und Friedhof umgesiedelt.

Wann? 12. bis 14. Oktober
Wo? In der Lausitz
Wie viel? 20 EUR Kostenbeitrag

Kraftwerksbesichtigung: Das 1998 in Betrieb gegangene Kraftwerk “Schwarze Pumpe” erzeugt vorwiegend aus der geförderten Kohle des Tagebaus Welzow-Süd Energie. Die Reise schließt mit einem Vortrag zur weltweit ersten Pilotanlage für ein CO2 -freies Kraftwerk ab. Diese 30 MW-Anlage entsteht für etwa 40 Millionen Euro am Standort Schwarze Pumpe und soll Mitte 2008 in Betrieb gehen.


Zum Thema Pumpspeicherwerk Geesthacht:

1200 Meter elbaufwärts liegt das AKW Krümmel, (Wanderweg an der Elbe entlang) sehr gute Führungen. So sind schon einmal zwei Kraftwerke an einem Tag erledigt.

Genau zwischen Beiden liegt der Geesthachter Hochseilgarten. Dort können die Kinder dann noch einmal 2-3 Stunden praktische Erfahrungen zur Lageenergie und Erdanziehung sammeln. Klettern zwischen Bäumen in 3-8 Metern Höhe. Körperliche Ertüchtigung, Selbsterfahrung und jede Menge Spaß (Übrigens auch für Erwachsene eine echte Herausforderung.)

Vattenfall EnergiePark Geesthacht, Elbufer 49, 21502 Geesthacht, Tel. +49-41 52-93 92 84
Dialogicum, Kraftwerk, Solarfeld, Windkraftanlage, Pumpspeicherwerk, Naturlehrpfad


Wedel (Kohlekraftwerk)
Die Besichtigung ist gut und die Schüler haben ein Würstchen umsonst bekommen. Ausserdem dürfen sie ganz hoch auf den Schornstein. Da kann man anrufen und einen Termin machen. Die Telefonnummer ist bestimmt im Internet. Es könnten auch vorher Unterrichtsmaterialien zugeschickt werden.


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